Faltrad wozu ?

Die Antwort ist für mich heute, nach einigen Jahren der Nutzung eines Faltrads sehr einfach. Die Stichworte sind:

Flexibilität
mit der Bahn fahren oder auch nicht, je nach Wetterlage, Laune, Bedarf.
Kann immer mitgenommen werden. Keine Sperrzeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln wie bei einem "normalen" Fahrrad

Umweltschonung
keine Erläuterung notwendig

Gesundheitsförderung
Bewegung, kein Stress den Anschluss zu verpassen, keine Sorgen um ein gestohlenes Fahrrad.

finanzielle Einsparung
zählt in den öffentlichen als Gepäckstück, darum keine Fahrradkarte notwendig.

Das sind doch schon wirklich handfeste Argumente oder nicht? Auf alle Fälle für mich.



Einige Beispiele aus der Praxis:

 

Mit dem ÖPNV und der Bahn

Zum Beispiel zur Arbeit mit der S- Bahn und dem Faltrad von Bruchsal nach Karlsruhe. Mit dem Faltrad geht es in 5-7 Minuten zum Bahnhof (Vergleich zu Fuss 20 Minuten). Fahrtzeit Bruchsal- Karlsruhe mit der S-Bahn 15-20 Minuten. Ab Karlsruhe Bahnhof steige ich wieder auf das Faltrad. Das spart das lästige warten auf eine Anschlussbahn.

Mit der S Bahn oder der Bahn zu einem schönen Ausgangspunkt für eine Tagestour. Ohne Stress, das Rad ist ja gefaltet. Somit besteht keine Panik, dass kein Platz mehr im Fahrradabteil ist.

Mit Carsharing

Ein Auto bei Carsharing/Stadtmobil buchen. Zum Standort schnell mit dem Faltrad fahren und dann ab in den Kofferraum. Somit gibt es keine Sorgen, dass das Rad weg kommt.

Mit einem Fahrradanhänger

Ich packe das Faltrad in meinen Fahrradanhänger und fahre mit meinem Tourenrad an einen Treffpunkt - jetzt hole ich jemanden zum Beispiel von Bahnhof ab, oder die Kinder von einer Veranstaltung. Das Fahrrad auseinander gefaltet (dauert keine 15 sec.) und schon können wir zusammen weiterfahren (diese Kombination wird heute ersetzt durch das Lastenrad Prana).

Mit dem Auto

Ich fahre mit dem Faltrad an einen Treffpunkt, wo ich jemand mit einem PKW treffe. Der Autofahrer spart sich den Umweg des Abholens, ich habe meinen notwendigen "Auslauf"

Das Faltrad in den Kofferraum des Autos verfrachten, an einen schönen Ausgangspunkt fahren und los geht es. (meine persönliche Meinung - das ist die unsinnnigste Kombination. Ich bevorzuge da eher die Kombination öffentliches Verkehrsmittel und Faltrad)

Das Auto muss zur Inspektion. Das Faltrad kommt in den Kofferraum. Auto bei der Werkstatt abliefern und mit dem Faltrad nach Hause fahren.

Aus Freude am Faltradfahren

Am Abend packt mich die Lust auf eine kleine Runde. Das Faltrad muss ich nicht erst vom Keller heraufholen. Es steht als kleines, handliches und leichtes Packet im Flur- aufgefaltet. Und schon geht es los!

Und auch sonst ist das Faltrad sehr häufig das Rad der ersten Wahl. Leicht, handlich und agil. So macht Fahrradfahren Freude.